14.02.2019: geoscopia - Klimaexpedition anhand von Satellitenbildern

Wie macht sich der Klimawandel bemerkbar? Welche Ursachen sind schuld? Was kann der Einzelne tun, um die globale Erwärmung um zwei Grad zu begrenzen? Der aus Bochum angereiste Referent Michael Geisler von geoscopia stellte unseren Geographiekursen der Q11 solche und andere herausfordernde Fragen zum Klimawandel und regte die SchülerInnen an, über die Folgen menschlichen Handelns nachzudenken. Denn vor allem sie werden die finanziellen und globalen Folgen des Klimawandels tragen.

Live-Bilder aus dem All

Im Gepäck hatte der Physiker Geisler Satellitenaufnahmen aus dem All, zum Teil wurden sie live mit einer eigens auf dem Pausenhof installierten Satellitenschüssel empfangen, zum Teil handelte es sich um beeindruckende Archivbilder. Damit sahen die SchülerInnen der Oberstufe aktuelle Bilder über den Zustand des Planeten Erde aus dem Weltall und diskutierten engagiert mit dem Experten, was jeder einzelne zum Klimaschutz beitragen kann.

Der Klimawandel ist sichtbar!

An Beispielen wie dem Gletscherschwund, Häufung von Starkwetterereignissen und dem Rückgang des Arktiseises wurden Folgen des Klimawandels mehr als deutlich sichtbar. Auch die Auswirkungen des sich global ändernden Ernährungsverhaltens oder des weltweiten Rohstoffhungers konnten über die Satellitenbildvergleiche nachvollzogen werden.

Was tun?

Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten Hintergründe und Zusammenhänge und diskutierten über Verwundbarkeit und Verantwortung. Die Präsentation mündete darin, gemeinsam lebensnahe private und politische Handlungsoptionen zu entwickeln.

„Bleibt neugierig, kritisch und mutig!“, gab Geisler den Schülern mit und überzeugte diese mit seiner Kompetenz und seiner ungewöhnlich herausfordernden Fragestellung. Mit großem Diskussionsbedarf und Engagement, zum Teil auch etwas betroffen und durchaus nachdenklich wurde in den anschließenden Unterrichtsstunden weiter debattiert. Es gibt ja auch viel tun…