Beim Känguru-Mathematikwettbewerb wurde wieder geknobelt, gerechnet und logisch gedacht
Jedes Jahr am dritten Donnerstag im März findet weltweit der Känguru-Mathematikwettbewerb statt. Ursprünglich in Australien erfunden – daher der Name – wird der Test inzwischen in über einhundert Ländern von etwa sechs Millionen Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen bearbeitet. In Deutschland allein waren es über 880 000 Schülerinnen und Schüler. Am Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium nahmen wieder alle Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen teil.
Die 24 kurzen Denksportaufgaben – zugeschnitten jeweils auf eine Altersklasse – lassen sich völlig ohne Vorbereitung bearbeiten, denn gefragt sind weniger mathematische Techniken und schulisches Wissens sondern mehr logisches Denkvermögen.
In diesem Jahr erzielten vierzehn Schüler einen 3., 2. oder sogar 1. Preis für besonders viele richtige Lösungen. Sie wurden außer mit Urkunden und dem üblichen kleinen Spiel für alle mit größeren Sachpreisen – Spielen und Büchern – geehrt. Besonders erwähnt werden müssen unsere beiden besten Schüler, die beide auch schon letztes Jahr eine Preis bekommen hatten: Von den maximal erreichbaren 120 Punkten fehlten Robert Samvelyan aus der 6c nur 5 Punkte. In vielen Jahren wäre er damit Schulbester gewesen. Allerdings schaffte Valentin Huber aus der 6b heuer sagenhafte 120 Punkte, also die volle Punktzahl! Das schafften in Deutschland nur 0,17% aller Teilnehmenden.