Aktuelles

Schule im Museum - Eine Ausstellung über Designunterricht in der Pinakothek der Moderne München

Im Schuljahr 2022/23 nahm das Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium am Projekt "wedesign - Design und Nachhaltigkeit im Unterricht" teil. Bayernweit konnten sich Tandems aus einer Schülerin/einem Schüler und einer Lehrkraft bewerben, um gemeinsam mit Designerinnen und Designern neue Formen des Designunterrichts zu entwickeln.

Leitfrage des Projekts war es, wie im schulischen Unterricht Designkompetenzen ausgebildet und vermittelt werden können. Design wird dabei nicht nur vom gestalteten Produkt her gesehen, sondern als Möglichkeit begriffen, um die eigene Lebenswelt und eine nachhaltige Zukunft aktiv mitgestalten zu können.

Das Projekt wurde von der am Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus angegliederten Stiftung art 131 in Kooperation mit der Bünemann Stiftung und der Neuen Sammlung ins Leben gerufen und nun feierlich im X-Depot der Pinakothek der Moderne eröffnet.

Zur Ausstellungseröffnung präsentierten die Schülerinnen und Schüler die Arbeitsprozesse des vergangenen Schuljahres. Gemeinsam mit den Lehrkräften und den Designerinnen und Designern hatten sie Ideen erprobt, Unterrichtskonzepte entwickelt, didaktische Annäherungen kennengelernt und letztendlich Designprojekte mit Schulklassen realisiert.

Dokumentiert sind die vielen Überlegungen zu Design und Nachhaltigkeit im Unterricht in Werkstattheften, die auch anderen Lehrkräften ermöglichen, die Unterrichtsprozesse nachzuvollziehen und für eigene Konzepte zu nutzen. Die Ergebnisse der verschiedenen Schulen waren bis 03. Oktober ausgestellt.

Fotogalerie zum Projekt unseres Schülers Benjamin Hein, 11b (Fotos © Ricardo Molina):

Auch Kultusminister Michael Piazolo zeigte sich interessiert.

Auszeichnung visionärer Baumodelle beim bayernweiten Architekturwettbewerb

Elisabeth Hartl (Q12) ist Preisträgerin der Oberstufe mit ihrem Entwurf „Cafédach“, den sie im Rahmen des Architekturwettbewerbs „draufgsetzt“ entwickelte.

Der Wettbewerb wird jährlich von der Landesarbeitsgemeinschaft „Architektur und Schule“ organisiert. Entstanden aus einer Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst und der Bayerischen Architektenkammer hat sich der Verein zur Aufgabe gemacht, baukulturelle Bildung voranzutreiben. Das wurde auch bei der Preisverleihung im Haus der Architektur in München deutlich. Neben der Ausstellung der 350 besten eingereichten Modelle war ein imposantes Rahmenprogramm geboten, so wurden unter Anderem statische Konstruktionen erprobt und gemeinsam ein 6 Meter hoher Turm errichtet.

Das diesjährige Thema des Wettbewerbs war die Aufstockung von Bestandsgebäuden im Heimatort. Die sieben Preisträgerinnen und Preisträger mit den besten Ideen für „draufgsetze“ Architektur wurden in den Kategorien Unter-, Mittel- und Oberstufe mit einer Laudatio professioneller Architektinnen und Architekten geehrt.

Darüber hinaus erhielt Elisabeth als Oberstufenpreisträgerin eine Einladung zum BauKulturCamp, wo sie in einem einwöchigen Workshop ihr gestalterisches Können interdisziplinär erproben kann.

P-Seminar Pappdesign gestaltet Möbel aus Verpackungsmüll

Das P-Seminar Pappdesign setzte sich in den vergangenen eineinhalb Jahren intensiv mit den Themen Nachhaltigkeit und Upcycling auseinander. Verschiedene Strategien der Wiederverwertung scheinbarer Abfallprodukte wurden recherchiert und vom kleinen Arbeitsmodell bis zu differenzierten Form- und Materialstudien erprobt. In Teamarbeit entstanden letztlich stabile und benutzbare Möbelstücke.

Großzügig unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler dabei von WEKO, die Unmengen an Verpackungsmaterial ihrer Möbel zur Verfügung stellten. Aus diesem Verpackungsmaterial entstanden die neuen nachhaltigen Produkte. Sehen Sie einen Teil des Entstehungsprozesses selbst im Video!

Was ist schön? - 52. Internationaler Jugendwettbewerb „jugendcreativ“

Zum 52. Internationalen Jugendwettbewerb „jugendcreativ“ der VR Bank diskutierten die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen zum Wettbewerbsthema „Was ist schön?“. Viele Wortmeldungen kamen: Familie, Natur, Sport, Ferien, Träume, Freundschaft, Farben, Schule, Zocken, Herbst, sfg, Polarlichter, Dänemark, Sonnenuntergang am Strand … Finden denn alle das gleiche schön?

Als wir ein Porträt von Ludwig den XIV. genauer betrachteten, wurde viel gelacht!

Warum? Was man damals im 16. Jahrhundert schön fand, findet man heute oftmals belustigend. Wir stellten fest: Das Schönheitsempfinden ist abhängig von der Zeit und der Kultur, in der wir leben. 

„Wenn man die Natur wahrhaft liebt, so findet man es überall schön“ sagte Vincent van Gogh einmal. Da waren sich alle Schüler einig, die Natur, die Landschaft egal, ob aus dem Weltraum betrachtet oder beim Wandern vom Gipfel der Blick in die Berge, unsere Natur finden alle schön.

Wir sind gespannt, welche der schönen Bilder beim Wettbewerb gewinnen werden.

SMV gestaltet Umweltshirts

Im Rahmen des STADTRADELNS entstand die Idee der SMV ein T-shirt für Schülerinnen und Schüler zu gestalten, dass zum Radfahren motiviert. Im Kunstunterricht wurden Motive entwickelt, die Umweltschutz und Freude an der Bewegung zum Ausdruck bringen. Abgestimmt wurde online von der gesamten Schülerschaft und gedruckt regional von rübwerbung in Schechen. Das Ergebnis vermittelt Lebensfreude und Vielfalt.

Vielen Dank an den Föderverein des Sebastian-Finsterwalder-Gymnasiums für die freundliche Unterstützung bei der Umsetzung!

P-Seminar „Kunst in den Bergen“ stellt Werke im öffentlichen Raum aus

Im Schuljahr 2019/20 plante das P-Seminar „Kunst in den Bergen“ eine Ausstellung über das Alpenvorland.

Hier in der Region Rosenheim geht man schon immer gerne in die Berge, man genießt die Landschaft und ist sich der natürlichen Schönheit der Umgebung bewusst. Wie aber stellt man diese Schönheit künstlerisch dar? Kann ein Bild in einem rechteckigen Rahmen überhaupt zum Ausdruck bringen, was man bei einem Aufstieg zum Gipfel empfindet? Genau dieser Frage widmete sich das P-Seminar Kunst.

Die Schülerinnen und Schüler setzten sich zunächst damit auseinander, wie in der Kunstgeschichte Landschaft behandelt wurde, erprobten eigene malerische Darstellungen, besuchten Ausstellungen wie die Werkschau „Alles Schnuttenbach!“ des regionalen Landschaftsmalers Hans Müller-Schnuttenbach in der Städtischen Galerie Rosenheim. Unterstützt wurden sie bei der Entwicklung ihrer eigenen künstlerischen Konzepte unter anderem auch von Tobias Friedel. In einem zweitägigen Workshop erarbeitete der Architekt aus dem Münchner Architekturbüro Hirner & Riehl mit den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung und Möglichkeiten von Raum in Architektur und Kunst. Ausgehend davon entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene Gestaltungsvorhaben, die ursprünglich in einer gemeinsamen Ausstellung umgesetzt werden sollten. Pandemiebedingt musste umgedacht werden und so entstand eine temporäre Ausstellung im öffentlichen Raum Rosenheims. Postkarten mit Bergsilhouetten konnten an Laternenmasten mitgenommen werden, eine Berglandschaft wandelte über den Max-Josef-Platz. Nach wie vor steht eine Sammlung an Zeichenanleitungen zum Download verfügbar, mit der man selbst aktiv werden kann und sich mit Natur und Umgebung künstlerisch auseinandersetzt.

Vielen Dank an Schattdecor und die Soziale Stadt Rosenheim für die Unterstützung bei diesem Projekt!