Wo kommt eigentlich meine Schokolade her? Wer hat die Bohnen für meinen Kaffee angebaut und geerntet? Wer hat mein neues T-Shirt genäht und mein Smartphone hergestellt? Wir konsumieren jeden Tag, treffen ständig Kaufentscheidungen, mit denen wir darüber mitbestimmen, wie gut andere Menschen von dem leben können, was sie herstellen. Um unseren Konsum sicherzustellen, müssen viele Menschen auf der Welt sehr hart arbeiten, oft unter menschenunwürdigen Bedingungen.
Viele Zusammenhänge in der Weltwirtschaft sind für uns Konsumenten aber undurchsichtig, und so nimmt die weltweite Ausbeutung von Arbeitern und Arbeiterinnen sowie der Umwelt unter dem Deckmantel von Sachzwängen zu. Diese unfairen Strukturen, die unsere globalisierte Welt mit sich bringt, unter denen die einen auf Kosten der anderen leben, sind uns oft gar nicht bewusst, wenn wir im Supermarkt nach der Banane oder im Kaufhaus nach der neuen Jeans greifen.
Der Faire Handel zeigt uns, dass Einkaufen aber auch gerecht, solidarisch und nachhaltig möglich ist.
So machte sich im Herbst 2021 das P-Seminar „Fair Trade“ auf den Weg, die Strukturen und Grundlagen des Fairen Handels besser kennenzulernen und zu verstehen, warum er nötig ist für eine gerechtere Welt. In verschiedenen Plakataktionen, dem Verkauf fair gehandelter Produkte, Unterrichtseinheiten und Infoflyern etc. wurde die Schulgemeinschaft des SFG über den Fairen Handel informiert und angeregt, selbst auch bewusster einzukaufen. Oster- und Nikolausverkauf und besonders die faire Cocktailbar in der verlängerten Pause im Sommer kamen sehr gut an bei den Mitschülerinnen und Mitschülern und machten allen Beteiligten viel Spaß.